Am 21. Mai wird abgestimmt

Der Politthriller geht in die nächste Runde

Die Diskussion um die Ausarbeitung eines Fusionsvertrags der drei Gemeinden am Mutschellen ist mit den ausserordentlichen Gemeindeversammlungen vom 13. Februar in Berikon, Rudolfstetten-Friedlisberg und Widen nicht vom Tisch. Denn sowohl in Berikon (mit 600 Stimmen) als auch in Widen (mit 402 Unterschriften) wurde das Referendum ergriffen. Entsprechend  kommt es am 21. Mai in diesen beiden Gemeinden zu einer Urnenabstimmung über die Zukunft Mutschellen.

Kurz vor der Abstimmung gehen in Berikon und Widen die Wogen hoch. Projektbegleiter Dr. Jean-Claude Kleiner meint dazu: «Mich freut dieses Engagement der Bevölkerung. Es ist richtig und wichtig, dass die Diskussion vor der Ausarbeitung des Fusionsvertrags geführt wird.» Pro- und Kontra-Kommentare zum Thema finden sich bei diesem Beitrag sowie unter den Artikeln «Am Tag danach» und «Ja+Ja+Nein=Nein?

 

Geschrieben am 10. April 2017. Eingetragen unter Allgemein.
 

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4 Kommentare

Ich bin schon sehr erstaunt über das Hin und Her zum Thema Gemeindefusion. Es gibt wohl 80 Gründe dafür und 20 dagegen, oder nicht?

Am meisten sollten sich alle überlegen, wie wir unser Ja oder Nein der Jugend erklären.
Es kann doch nicht sein, dass wir jetzt noch 20 Jahre diskutieren und dann die Fusion kommt.

Berikon und Widen: bitte stimmen wir JA am 21. Mai. Jede Stimme zählt!

Ja Herr Bron es ist erstaunlich, dass es ein Hin und Her gibt, mich interessiert das Widen, in dem ich heute wohne, und nicht eine Vision die keine ist! Es besteht kein Grund, ein Ja in die Urne zu legen

– schlechtere Schulen (grössere Klassen und höhere Kosten)
– schlechtere Sicherheit (Verkleinerung der Feuerwehr)
– massiv höhere Steuern für Widen (von 83 auf mindestens 95!) und Berikon
– massiv hohe Kosten (Ausstieg aus Zweckgemeinschaften) und die Fusion allgemein
– KEINE Einsparung
– Verlust der Identität / Zwangsfusionierung von Vereinen / Abschaffung der Bürgergemeinden
– Schaffung eines anonymen Stadtparlaments und demnach Entmachtung des Volkes
und noch viele Gründe mehr die eine massive Verschlechterung bedeuten würden.
Ich will das meinem Kind nicht antun denn ich habe Verantwortung für mein Kind.

Es gibt nur eine Antwort: NEIN zum Gemeindefusionskreditantrag

Ein JA wäre für mich ein Blankocheck, da zum Vertrag keine Leitplanken vorgegeben sind, was das Ziel sein soll und wer Einfluss auf die Ausarbeitung haben soll.
Eine solche Unverschämtheit ist für mich völlig inakzeptabel, auch im Sinne des Fazits von Herrn Dr. Schaltegger der Uni Luzern.
Also ein überzeugtes Nein aus Berikon.

Welch eine Erleichterung, diese Referendums-Abstimmungsresultate in Berikon und Widen! Männiglich begann, an einer ehrlichen und sachbezogenen Argumentation einiger Befürworter zu zweifeln. Dieses „Projekt“ ist nun (hoffentlich) definitiv ad acta gelegt. Zu überlegen wäre es für die federführenden Befürworter, ob nicht ein Rückzug aus öffentlichen Ämtern opportun wäre, nachdem ganze Gemeinden in eine falsche Richtung und evtl. finanziellen Engpass hätten geführt werden sollen. Wenn nicht, hat es der Souverän bei den nächsten Wahlen in der Hand, diese Verhaltensweise zu „honorieren“.